Männer
02.07.18 Alter: 266 Tage


Velotour 2018 "10.- 22. Juni"

Kategorie: Männer
Von: Karl Sidler

meist in Katalonien Frankreichs und Spaniens

 

Da der Grossteil der Teilnehmer am unverhofft durchzuführenden JUGITAG als Helfer im Einsatz war, verschob sich der Start zu unserer jährlichen Tour um eine Woche. Nach zwei Tagen Busfahrt starteten wir am Dienstag im Regen und Schlamm ab Béziers dem Canal du Midi entlang nach Trèbes, die Altstadt von Carcassonne bestaunten wir am Folgetag, am Abend drückte uns der Wind in der Gorges de Galamus, kurz vor St-Paul-de-Fenouillet, öfters gegen die Felswände. Den «Train Jaune» in Villefranche-de-Conflent mussten wir zeitig erreichen, um die reservierten Plätze für Velos und uns nicht zu verlieren. So ersparten wir uns 1100 hm Strecke in starkem Verkehr. Am höchsten Bahnhof der SNCF, Bolquère,1592 m hoch, holten wir unsere Bikes aus dem Zug und erreichten auf dem Hochplateau die spanische Enklave Llivia, nah den Pyrenäen. Nach dem Aufstieg in das katalonische Skiresort Super Molina, wo abgemagerte Murmeltiere vor uns Reissaus nahmen, rasten wir hinunter nach Berga. Quertäler nach Osten brachten uns in das Vulkangebiet Garrotxa bei Olot. Banyoles, den Ruderern von der Olympia 1992 bekannt, streiften wir auf unserm Weg ans Meer, dann war die Altstadt von Girona zu bewundern. Tossa de Mar verwöhnte uns am Sonntagabend kulinarisch. Unvergesslich bleibt uns die Küstenfahrt via Giverola nach Roses. Den Besuch des durch Dalí bekannten Künstlerdorfes Cadaquès forderte einige Schweisstropfen, doch die Schönheit dieser Küste via Banyules und Colliure nach St-Cyprien-Plage entschädigte alles. Den letzten Tag auf dem Sattel rollten wir nach Port-la-Nouvelle, um entlang des «Canal de la Robine» inmitten Étangs (untiefe Wasserflächen) Gruissan- bzw Narbonne-Plage, das letzte Ziel zu erreichen. Auf dem Rückweg mit dem Bus via Lac d’Annecy, wurde noch einmal so richtig geschlemmt.

 

Unfallfrei und voller bleibender Eindrücke kehrten wir nach 13 Tagen nach Rotkreuz zurück.    


24.06.2018 André Müller

 

<Bilder>